Möchtegernautor

Wer bin ich eigentlich?

Ich heisse mit Namen Pascal Scherrer und komme aus der kleinen Schweiz. (Darum auch kein "ß" in meinen Texten).

Schon seit ich das Alphabet in der ersten Klasse von meinem Lehrer eingehämmert bekommen habe, lese ich gerne.

Dann, mit 13 Jahren, haben wir in der Schule wieder einmal ein Buch gelesen. Dessen Name: Der Hobbit.

Dieses Buch war dafür verantwortlich, dass ich meine ersten richtigen Kurzgeschichten geschrieben habe. Es hat wohl sozusagen den Autor in mir geweckt. Sicher ich habe schon vorher gerne Geschichten erfunden, aber sie noch nie so gezielt aufgeschrieben.

Ich habe angefangen genauer auf meine Ausdrucksweise zu achten sowie auch auf Sachen wie Spannung, Wortwahl, usw. Heute les ich die Geschichten und lach' mich halb tot. Was für einen Müll hab ich damals geschrieben! Und ich hielt das mal für gut!

Bei der Berufswahl musste ich dann leider feststellen, dass der Beruf "Schriftsteller" nicht zur Wahl stand. "Den Beruf kann man nicht erlernen", war für mich einer der niederschmetternsten Sätze meiner Jugend.

So habe ich auch das Schreiben vernachlässigt. Ich habe zwar immer mal wieder eine Geschichte angefangen, aber kam nie weit.

Erst als ich im Oktober 2006, fast 6 Jahre später, vom Novemberschreiben hörte, ging es wieder weiter.

Hobbieautoren wurden aufgerufen, zusammen mit anderen Schreiberlingen im Monat November einen Roman zu schreiben, der 50 000 Wörter umfassen sollte.

Meine Neugier war geweckt. Ich nahm teil, obwohl es natürlich nichts zu gewinnen gab. Die Herausforderung, 50 000 Wörter, in einem Monat zu schreiben war aber Grund genug.

Obwohl ich eine in meinen Augen "super Geschichte" auf Lager hatte, die ich irgendwann mal schreiben wollte, habe ich mir für das Novemberschreiben etwas Neues ausgedacht.

Leider hatte ich dann im November wegen der Arbeit nicht soviel Zeit wie erhofft und schaffte die 50 000 Wörter nicht.

Aber durch das Projekt wurde ein neuer Romananfang geboren, dessen Fortsetzung nun in Arbeit ist.

Durch Zufall kam ich dann über das Novemberschreiben in das Schweizer Radio DRS, welches schweizweit gesendet wird. In der Sendung "Siesta" durfte ich zusammen mit der schweizer Autorin Milena Moser, einige Worte über meine Arbeit und das Novemberscheiben verlieren.

Durch diesen "Auftritt" wurde unsere Regionalzeitung "Sarganserländer" auf mich aufmerksam. Ende November stand da also ein Journalist vor meiner Tür und fragte mich fast eine Stunde lang über dieses und jenes aus.

5 Tage später, am Dienstag, 5. Dezember 2006, war in der Grossauflage (18 000 Exemplare) ein Portrait inkl. Foto von mir zu finden. Ich schaut nicht schlecht, denn die Leute hatten mir eine ganze A4 Seite für meine Wenigkeit eingeräumt.

Das Feedback war riesig. Es ging sogar soweit, dass eine Woche später jemand mein Buch inklusive Autogramm haben wollte. Ich musste ihr dann klar machen, dass "mein Buch" erst als Computerdatei existiert und noch nicht mal fertig geschrieben wurde.

Aber es hat mich extrem motiviert.

Als nächstes wird als "kleiner Auftritt" eine Lesung an meiner Abschlussfeier stattfinden. Allerdings habe ich mich geweigert, vor den ca. 60 Leuten persönlich vorzulesen, da ich sowas einfach nicht gewohnt bin und nicht so gerne im Rampenlicht stehe. Innerhalb von 3 Monaten vom Radiobericht zum Zeitungsportrait und von da zu meiner ersten Vorlesung vor fast 60 Leuten; und dabei ist noch nicht einmal min Manuskript fertig. Das Ganze ging mir wohl einfach zu schnell, als dass ich jetzt persönlich eine Vorlesung halten könnte. So wird halt mein Text von jemand anderem vorgelesen, was mich ganz und gar nicht stört.

Momentan bereite ich mich auf meinen Lehrabschluss vor, versuchte aber so oft zu schreiben wie möglich.

Meine Fortschritte werde ich jeweils auf dieser Seite veröffentlichen.

Stand: 15.04.2007